malerei / installation / performance / video

Die Kunst hinterfragt beständig das Verhältnis zwischen der Wirklichkeit und ihrem idealisierten Abbild und legt die Automatismen jedes realen Systems frei. Sie schafft die Verbindung zwischen dem kollektiven Körper und der Einsamkeit des Individuums, seiner Darstellung und seiner Verwandlung. Die Installationen erkunden diese vielfach unterteilten Räume unserer Existenz mit ihren hellen und dunklen Bereichen, lösen sie aus ihrem Raum-Zeit Gefüge und konfrontieren sie gleich Monstranzen mit der narrativen Form der konzeptualisierten Geste.

Das projetMigrations hat im Jahr 2009 mit der artiste in residence  de qui es-tu l’étranger ? in Frankreich seinen Ausgang genommen und wird seitdem international gefördert. Die einzelnen Etappen dieses Kunstprojektes gehen den Fragen der Metamorphose der Identität in einer Welt nach, die  grenzenlos zu sein scheint. Sie inszenieren den Moment des Aufbruchs in eine unbekannte Welt, die Einsamkeit des Weges, die Konfrontation mit dem Neuen. Die  Installationen greifen in die geopolitischen Realitäten ein, in denen sich verborgene Welten überlagern und legen die Wünsche und Sehnsüchte der Menschen offen.

Aktuell

[W] ORTLOS

    Annette Wendt bereist Orte dieser Welt und befragt dort Menschen nach deren Wünschen, Träumen, Hoffnungen und Ängsten und der hier gezeigte Bildzyklus ist ein wortloser Augenaufschlag stellvertretend für all jene, die in verschiedenen Ländern und Kulturen zu Hause sind und von der Leinwand auf eine Welt blicken, die grenzenlos zu sein scheint. Die …