solitude

Einsamkeiten /

Es gibt also Länder ohne Ort und Geschichten ohne Chronologie. Es gibt Städte, Planeten, Kontinente, Universen, die man auf keiner Karte und auch nirgendwo

am Himmel finden könnte, und zwar einfach deshalb, weil sie keinem Raum angehören.

Die Konzeptualisierung der Identität entlässt den Menschen in die Individualität seiner Gedanken. Dort experimentiert er die Fragen, die Möglichkeiten und die Grenzen der Vermittelbarkeit seiner Ideen. Im Land der verletzten Identitäten ist die Einsamkeit groß. Es ist ein emotionaler und zugleich verständlicher Dialog zwischen dem Menschen und der Welt in der er sich auf dem Terrain des Unverstandenseins bewegt: Einsamkeit.

Die Fragen dringen ohne Umwege in die Intimität der Ängste und Grundüberzeugungen ein und machen die Aufdeckung der Verhaltensautomatismen unumgänglich.

Die Kunst schafft
die Verbindung
zwischen dem
k o l l e k t i v e n
Körper und der
Einsamkeit des Individuums, seiner Darstellung
und seiner Verwandlung.
Sie stellt die Objekte des alltäglichen Lebens
zusammen, löst sie aus ihrem normalen Raum
und konfrontiert sie mit der narrativen Form der
konzeptuellen Geste.
In den interaktiven Installationen steht der
Mensch im Mittelpunkt.
Er trägt seine selbst gewählten Ideen wie
Offranten einer Kulthandlung.
Das Experiment II